Kliniken befinden sich in einem politisch gewollten Wettbewerb. Dabei kommt dem Marketing eine steigende Bedeutung zu. Dies gilt nicht nur in Richtung der Zuweiser sondern in rasch steigendem Ausmaß auch in Richtung der Patienten. Das nun endlich erschienene Handbuch „Klinkmarketing mit Web 2.0“ (Kohlhammer Verlag) liefert hier einen systematischen Überblick und gibt vor allem auch Antworten darauf, ob und welche Rolle Social Media hier spielen können.
Typologien verdichten eine große Anzahl von Personen auf eine überschaubare Anzahl von Typen. Damit reduzieren sie die Entscheidungskomplexität in Marketing und Unternehmenskommunikation. Doch woran erkennt man eine gute Typologie, welche Onliner-Typologien gibt es und was ist von ihnen zu halten? Ein Überblick.
Der Ruf nach Authentizität ist laut – gerade im Web 2.0. Unternehmen, Marken, Parteien und Personen sollen authentisch sein. Doch was ist ‘authentisch’? Wer kann es sein und warum ist das so wichtig? Dieser Beitrag wagt eine systematische Annäherung an ein viel verwendetes Modewort.
Der Segmentierungsansatz der Social Technographics Ladder wurde mittels der Verbraucheranalyse erstmals 2009 für Deutschland adaptiert. Nun liegt das erste Update auf Basis der VA 2010 III vor. Dabei erhielten die vier Web 2.0 Nutzertypen neue Namen. Der Vergleich der Jahre 2009 und 2010 zeigt zudem: Die Internetgemeinde ist deutlich gewachsen und aktiver geworden.
Web 2.0-Phänomene wie Twitter und online social Networks zu kennen und diese zu verstehen, ist “in”, doch für Managemententscheidungen der Marketing-Kommunikation bzw. Public Relations allein weitgehend nutzlos. Auch künftig – und mehr denn je – ist die relevante Größe eine andere: Die Zielgruppe. Ihre Beschreibung muss um die Nutzungssoziologie von Web 2.0 bzw. online social Media erweitert werden.
In der Fach- und Sachliteratur zum Web 2.0 und online social Media dominiert die phänomenologische Betrachtung von Plattformen: Im Zentrum stehen Wikipedia bzw. Wikis, Facebook bzw. online social Networks, Twitter bzw. Microblogs etc..
Mal dominieren dabei technische Aspekte (vgl. z. B. ➚Kantel, 2009) und mal werden Sinnkontexte wie „Ideagoras“, „neue Alexandriner“ und „partizipative Plattformen“ konstruiert (➚Tapscott/Williams, 2006).