Web 2.0-Phänomene wie Twitter und online social Networks zu kennen und diese zu verstehen, ist “in”, doch für Managemententscheidungen der Marketing-Kommunikation bzw. Public Relations allein weitgehend nutzlos. Auch künftig – und mehr denn je – ist die relevante Größe eine andere: Die Zielgruppe. Ihre Beschreibung muss um die Nutzungssoziologie von Web 2.0 bzw. online social Media erweitert werden.
In der Fach- und Sachliteratur zum Web 2.0 und online social Media dominiert die phänomenologische Betrachtung von Plattformen: Im Zentrum stehen Wikipedia bzw. Wikis, Facebook bzw. online social Networks, Twitter bzw. Microblogs etc..
Mal dominieren dabei technische Aspekte (vgl. z. B. ➚Kantel, 2009) und mal werden Sinnkontexte wie „Ideagoras“, „neue Alexandriner“ und „partizipative Plattformen“ konstruiert (➚Tapscott/Williams, 2006).